Aktivieren Sie JavaScript, um Ihre Datenschutzeinstellungen ändern zu können und zusätzliche Inhalte wie Videos nutzen zu können.

Masernschutzgesetz

Das Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention (Masernschutzgesetz)  ist am 1. März 2020 in Kraft getreten. Damit will die Bundesregierung die Impfquote erhöhen und mittelfristig eine Eliminierung der Masern in Deutschland erreichen.

Nach dem neuen Gesetz müssen alle nach 1970 geborenen Personen, die in Gesundheitseinrichtungen tätig sind, ihren vollständigen Impfschutz oder ihre Immunität nachweisen.
Dazu sind sie auch verpflichtet, wenn sie keinen direkten Kontakt zu Patienten haben. Wer wegen einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden kann, ist vom Nachweis eines ausreichenden Impfschutzes ausgenommen.

Ein ausreichender Impfschutz gegen Masern besteht, wenn ab der Vollendung des ersten Lebensjahres mindestens eine Schutzimpfung und ab der Vollendung des zweiten Lebensjahres mindestens zwei Schutzimpfungen gegen Masern bei der betroffenen Person durchgeführt wurden. Die Nachweispflicht eines Impfschutzes oder einer Immunität gegen Masern gilt auch, wenn zur Erlangung des Impfschutzes gegen Masern ausschließlich Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung stehen.

Zu den oben genannten Gesundheitseinrichtungen zählen unter anderem Krankenhäuser, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Entbindungseinrichtungen, Arztpraxen, Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste.

Fragen und Antworten zum Masernschutzgesetz finden Sie auch auf folgender Seite des Bundesgesundheitsministeriums.